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Immer mehr Gerichte entscheiden im Sinne von VW-Kunden, die ihr Diesel-Fahrzeug an den Händler zurückgeben wollen.

10.29.2017

Autor: Fachanwalt Bank- und Kapitalmarktrecht Karl-Heinz Steffens

Schlagworte: VW Abgasskandal, Gerichtsentscheidungen positiv

Immer mehr Gerichte entscheiden im Sinne von VW-Kunden, die ihr Diesel-Fahrzeug an den Händler zurückgeben wollen.

Der VW Konzern verzichtet aber auf Berufung - und verliert dadurch viel Geld.

Der wahre Grund: Alles andere wäre für den VW Konzern noch wesentlich schlimmer.

Der VW im Abgasskandal hat eine der größten Kanzleien Europas eingeschaltet. und die hat erstmal ganze Arbeit geleistet.

Die Volkswagen-Anwälte hatten sich die Strategie für Europa ausgedacht:

Wer nicht klagt, bekommt nichts.

Wenn einer etwas haben möchte und die Gerichte ihm auch noch recht geben, dann muss er Jahre dafür prozessieren, weil VW durch die Instanzen geht und jede Möglichkeit der Prozessverschleppung nutzt, die sich bietet.

Fristverlängerungs-, Terminverlegungs- und Befangenheitsanträge gehören zum gängigen Instrumentarium.

Die Anwälte der Großkanzlei gingen davon aus, dass VW sich auf diese Weise einer Vielzahl von Ansprüchen kostengünstig entledigen könnte.

Bis vor kurzem ging die Taktik auch gut auf, denn von ca. 2,4 Mio. Geschädigten hatten kürzlich nach VW-Zahlen erst weniger als 30.000 geklagt.

Zudem war keine eindeutige Rechtsprechungslinie erkennbar. Bei VW rieb man sich die Hände, die Anwälte wurden vermutlich gelobt.

Viele Gerichte entscheiden plötzlich gegen VW

In kleinen, aber für den VW-Konzern bedenklich schnellen Schritten hat sich dieses Gesamtbild gewandelt:

Die Gerichte in Deutschland entscheiden jetzt mit großer Mehrheit gegen VW.

Selbst Landgerichte wie Düsseldorf und Köln, die bislang eine "sichere Bank" für VW waren, ändern ausdrücklich ihre Rechtsprechung zugunsten der Geschädigten.

Die Signale der Oberlandesgerichte (Hamm, München, Celle), dass den unlieb-samen Klagen Erfolg beschieden würde, werden unübersehbar.

Die VW-Anwälte riefen die Devise aus, OLG-Urteile zu vermeiden - koste es, was es wolle! 

Es kommt aktuell dazu, dass VW anders als noch vor kurzem keine Berufung gegen verlorene Urteile (LG Arnsberg, LG Bayreuth und LG Wuppertal) mehr einlegt. Es werden damit die ersten rechtskräftigen Urteile in Kauf genommen.

Nun kommt auch noch ein gutes Signal von den Rechtsschutzversicher-ungen - die ARAG und andere Rechtsschutzversicherer geben immer mehr  Rechtsschutz für die betroffenen Kunden von VW, Audi, Skoda, Porsche usw.

Lassen Sie sich durch die Kanzlei Steffens vertreten,

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