Rechtsanwalt Steffens wird in 2018 Veranstaltungen zu Seniorenrecht bei EINS in der Clayallee durchführen.

Spar­kas­sen - Gebüh­ren oft nicht zulässig - verlangen Sie die Gebühren zurück!

10.29.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Bankzusatzgebühren, Sparkasse

Spar­kas­sen - Gebüh­ren oft nicht zulässig - verlangen Sie die Gebühren zurück!

Der Bun­des­ge­richts­hof hält die von Sparkassen erho­be­nen Gebüh­ren als unzulässig.

So wur­de der Spar­kas­se Frei­burg ver­bo­ten, eine gan­ze Palet­te von Gebüh­ren zu erhe­ben (XI ZR 590/15).

Auch die Aus­set­zung oder Löschung eines Dau­er­auf­trags darf nichts kos­ten. Die­se Rech­te sind Teil des Wider­rufs­rechts und das müs­sen Kun­den laut Gesetz kos­ten­frei aus­üben kön­nen, so der BGH.

Ähn­lich sah es bei der Ände­rung oder Strei­chung einer Wert­pa­pier­or­der aus, die pau­schal fünf Euro kos­ten sollte.

Das Urteil ist das jüngs­te Kapi­tel einer lan­gen Geschich­te zu Bankzusatzgebühren:

Bear­bei­tungs­ge­büh­ren von Ver­brau­cher­kre­di­ten (XI ZR 170/13, XI ZR 405/12) wur­den genau­so für unzu­läs­sig erkannt wie Bear­bei­tungs­ge­büh­ren von gewerb­li­chen Kre­di­ten (XI ZR 233/16).

Ban­ken wur­de ver­bo­ten, eine Gebühr zu erhe­ben, wenn nach Ver­lust oder Dieb­stahl eine Kar­te gesperrt wur­de und nun eine Ersatz­kar­te nötig ist (XI ZR 166/14).

Ihnen wur­de vor­ge­schrie­ben, für ein vor Pfän­dung geschütz­tes Kon­to nicht mehr zu ver­lan­gen als für ein ver­gleich­ba­res, nicht geschütz­tes Stan­dard­kon­to (XI ZR 260/12, XI ZR 145/12 und XI ZR 500/11).

Ver­brau­cher kön­nen zu Unrecht ver­lang­te Gebüh­ren zurückverlangen. 

Wenn Sie nicht weiterkommen, lassen Sie sich durch die Kanzlei Steffens helfen!



Zurück