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VW-Abgasskandal: Verjährung droht zum 31.12.2017

11.01.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

VW-Abgasskandal: Verjährung droht zum 31.12.2017

Mitte September 2015 hat Volkswagen (VW) eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, SEAT und Skoda bei Abgastests (im Hinblick auf den Stickstoff-ausstoß) mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben.
Nach Ansicht vieler Verbraucherschützer bzw. -Anwälte können sich durch die Manipulationen an den Dieselmotoren Ansprüche der geschädigten Fahrzeughalter gegen den VW-Konzern und VW-(Vertrags-)Händler ergeben.

Ansprüche gegen Händler verjähren allerdings bereits 2 Jahre ab Übergabe des Fahrzeuges (Gewährleistung) bzw. 3 Jahre ab Vertragsabschluss (Irrtum). ,

Daher müssen Verbraucher Schritte unternehmen um die Verjährung hinaus-zuschieben. Verjährungsverzichte werden nach den Erfahrungen mit den Vertragshändlern von VW, Audi, Skoda und Seat jedoch abgelehnt.

Damit droht ab 1. Jänner 2018 die Verjährung von vertraglichen Ansprüchen aus dem VW-Abgasskandal gegen die meisten VW-Händler.

Wer vertragliche Ansprüche aus dem VW-Abgasskandal gegen seinen VW-Vertragshändler gerichtlich geltend machen will, muss die Klage bis spätestens 31.12.2017 bei Gericht einbringen.

Rechtsschutzversicherten Fahrzeughaltern wird empfohlen, rasch einen versierten Rechtsanwalt aufzusuchen, um Ansprüche durch die drohende Verjährung nicht zu verlieren.

Dabei haben geschädigte Kunden von VW, Audi, Skoda und Seat gute Chancen auf Schadenersatz und Rückabwicklung!



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