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Fremdwährungsdarlehen

11.13.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Urteil des EuGH vom 20.9.2017 - Rs. C-186/16

Andriciuc u.a. gegen Banca Romanesasca

Sachverhalt:

Darlehensnehmer (Verbruacher) mit Einkommen/Vermögen in Landeswährung nimmt ein Darlehen in Fremdwährung - hier SFR.

Darlehen war in Fremdwährung zurückzuzahlen. Vertragsregelung: Bei Verzug/Nichterfüllung besteht ein Umwandlungsrecht der Bank. EuGH sagt dazu, durch diese Regelung lag das Währungsrisiko vollständig beim Verbraucher.

Entscheidung:

EuGH: Fremdwährungsdarlehen – Kreditinstitute müssen über Wechselkursrisiko umfassend aufklären

Vergibt ein Kreditinstitut einen Kredit, der auf eine Fremdwährung lautet, muss es dem Kreditnehmer Informationen zur Verfügung stellen, die ausreichen, um ihn in die Lage zu versetzen, eine umsichtige und besonnene Entscheidung zu treffen. Dies hat der EuGH mit Urteil vom 20.9.2017 – Rs. C-186/16 – entschieden. Der Gewerbetreibende - Bank - muss dem betroffenen Verbraucher somit alle relevanten Informationen übermitteln, …

Bei Fremdwährungsdarlehen müssen zumindest die wirtschaftlichen Folgen dargelegt werden, die eine schwere Abwertung hat. Davon sind Veränderungen des Restbetrages bei Wechselkursänderungen um mehr als 20 Prozent gemmeint ( § 493 Abs. 4 BGB.

Ratschlag:

Betroffene Kunden von Fremdwährungskrediten sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 



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