Rechtsanwalt Steffens wird in 2018 Veranstaltungen zu Seniorenrecht bei EINS in der Clayallee durchführen.

Leasetrend AG zahlt keine Rate aus!

11.20.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Leasetrend zahlt nicht! Klage einreichen, Rechtsanwalt Steffens,atypisch stille Beteiligung

Leasetrend AG zahlt Raten zum 30.06.2017 nicht aus - Stress bei den Anlegern!

Aktuelles von der Leasetrend AG aus Oberhaching:

Anleger, die Ihre Kapitalanlage in Form einer atypisch stillen Beteiligung bei der Leasetrend AG gekündigt haben, erhielten mit Datum vom 20.06.2017 die Mitteilung, dass sich die zum 30.06.2017 und zum 30.09.2017 angekündigte Auszahlungen aus der Abrechnung der stillen Beteiligungen um wenige Monate verzögern.

Leastrend AG: Auszahlungstermin nicht wie angekündigt bedient  – Verzögerung tritt wieder ein – Bedeutung für Anleger

Die Gesellschaft Leasetrend AG verweist wegen der Verzögerung der Auszahlun-gen auf § 16.1 f) des Gesellschaftsvertrages, der aus Rücksicht auf die Liquiditäts-lage der Gesellschaft eine Verschiebung erlauben soll.

Die Gesellschaft teilt weiter mit, der Auszahlungsbetrag werde wieder mit 2 % über dem Basiszinssatz der EZB verzinst, wodurch den Anlegern ein Zinsvorteil ent-stehen soll. Der entsteht bestimmt bei der Leasetrend, weil sie kein Geld leihen muss.

Ferner teilt die Gesellschaft mit, dass mit Gesellschafterbeschluss vom Mai 2017 mit großer Mehrheit beschlossen worden sei, das Neugeschäft der Gesellschaft im Laufe des Jahres 2017 einzustellen, um die in den Leasingverträgen gebundene Liquidität dann künftig für Auszahlungen zur Verfügung zu haben.

Für die Anleger beruhigend soll wohl die Passage im Breif sein, die Gesellschaft verfüge über ausreichende Mittel zur Bedienung ihrer Auszahlungen die jedoch derzeit trotz sorgfältiger Planung noch nicht voll frei verfügbar sei.

Leasetrend-Anleger sind wieder verunsichert – Auszahlungssumme in zeitverzögerten Raten?

Der Experte Rechtsanwalt Karl-Heinz steffens - Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht - rät hier zum Handeln: „Da die Gesellschaft sich zwar auf eine mangelnde Liquidität beruft, dabei weder vorträgt, wieviel Liquidität vorhanden ist, noch in welcher Höhe Forderungen von Anlegern zu bedienen wären, ist aus meiner Sicht nunmehr für die Anleger, die ihre zunächst zugesagten Raten nicht erhalten haben, Klage geboten.

Wir haben für unsere Mandanten Klage eingereicht!

Hier muss die Gesellschaft dann ihr Zahlenwerk vorlegen oder zahlen.

Ich rechne damit, dass die Gesellschaft zahlen und die mit den Klagen verbun-denen Anwalts- und Gerichtskosten zusätzlich tragen wird.

Aber eine Klage bedeutet immer neue Kosten und Zeitverschub. Wer jedoch nicht klagt ist doch dummer dran! Wenden Sie sich andie Kanzlei Steffens in Berlin.

 



Zurück