Commerzbank und CFB Schiffsfonds 162 - MS "Gabriel Schulte" verkauft

09.19.2015

Autor: FA Bank- und Kapitalanlagerecht Steffens Berlin

Schlagworte: schiff,Schadensersatz,schiffsfonds

CFB Fonds 162 in Liquidation, MS „GABRIEL SCHULTE“ verkauft, Schadenerstz bei Commerzbank fordern!

 

Das Schiff des Schiffsfonds CFB Fonds 162, die MS „GABRIEL SCHULTE“, ist mit Riesenverlusten verkauft worden.

Der Schiffsfonds CFB Fonds 162 wird liquidiert. Das Kapital der vielen CFB 162 Anleger ist weg. Aber:  den vielen Anlegern stehen Schadensersatzansprüche gegenüber der Commerzbank zu. Anleger werden mit der Klage gegen die Commerzbank so gestellt, als hätten sie den Schiffsfonds CFB Fonds 162 nie erworben. Alles wird rückabgewickelt!

Das Emissionshaus Commerz Real Fonds  Beteiligungsgesellschaft mbH hatte 2007 den Schiffsfonds CFB Fonds 162 aufgelegt. In der Bilanz von 2007 wurde das Fondsschiff MS „GABRIEL SCHULTE“ mit 42.084.844,42 Euro bewertet.

 

Was viele Schiffsfondsanleger nicht wussten, die Beteiligung an dem CFB Fonds 162 war immer mit einem hohen Risiko verbunden. Es war eine unternehmerische Beteiligung für die Kapitalanleger mit allen Risiken einer unternehmerischen Beteiligung - insbesondere dem Totalverlustrisiko. Von der Commerzbank war den Anlegern die Beteiligung vielfach als sichere Anlage empfohlen worden. Aber CFB Fonds 162 für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet, ebenso für die Altersversorgung.

Spätestens mit dem Verkauf des Fondsschiffes „GABRIEL SCHULTE“ ist die positive Einschätzung zu dem Schiffsfonds dahin. Die „GABRIEL SCHULTE“ wurde zum 03.Dezember 2014 für 9.139.839,75 Euro verkauft. Damit sind mehr als drei Viertel des ursprünglichen Wertes sind verloren. Für die Anleger des CFB Fonds 162 ein Totalverlustrisiko.

Ein Schiffsfonds ohne Schiff macht wenig Sinn, folglich ist die Liquidation des CFB Fonds 162 die Konsequenz. Anleger sollten nicht davon ausgehen, dass sie aus der Liquidation noch Geld erhalten. Die Schiffsfondsbank wird als erstes bedient.

Folglich steht den Anlegern des CFB Fonds 162 ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Dieser Anspruch richtet sich gegen die Schiffsfonds vermittelnde Bank. Das wird oft die Commerzbank sein.

Die  Anlageberater hätte den Anleger über die Risiken des Schiffsfonds aufklären müssen. Es muss eine anleger- und eine anlagegerechte Beratung stattfinden. So schon der BGH in vielen Ureilen. Werden die Risiken verschwiegen, stehen dem Anleger Schadensersatzansprüche gegen die Commerzbank zu.

Nach der Rechtsprechung des BGH gilt bei Banken ferner der Grundsatz, dass sie über interne Provisionszahlungen (Kickback-Zahlungen) uneingeschränkt aufklären muss. Nach den vorliegenden Erkenntnissen hat eine solche Beratung über interne Provisionen nicht stattgefunden. Folglich gibt es aus diesem Grunde einen Schadensersatzanspruch.

Aufgrund dieser Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gibt es eine ganze Reihe von Urteilen, in denen die Commerzbank Anlegern des CFB Fonds 162 Schadensersatz leisten muss. Die Anleger werden so gestellt, als hätten sie die Beteiligung an dem CFB Fonds 162 nicht gezeichnet. Hier kommt es freilich immer auf den Einzelfall an.

Dier Kanzlei Steffens bieten den Anlegern des CFB Fonds 162 die kostenlose Prüfung ihres Falles an.

Weitere Informationen bei dem Praxishandbuch Schiffsfonds von RA Steffens



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