CFB 161 Schiffsflottenfonds 3: Schadensersatz bis Ende 2017 geltend machen

09.14.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Schiffsfonds, Schadenersatz, Verjährung 2017

CFB 161 Schiffsflottenfonds 3: Schadensersatz bis Ende 2017 geltend machen

Für die Anleger verlief die Beteiligung am CFB Fonds 161 Schiffsflottenfonds 3 nicht wie geplant. Es könnten Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden. Aber Schadensersatzansprüche müssen geltend gemacht werden, bevor die Verjährung der Forderungen eintritt. Dies greift hier Oft im 4. Quartal 2017!

Der CFB 161 Schiffsflottenfonds 3 wurde im März 2007 aufgelegt. Die Fonds-gesellschaft investierte in die Containerschiffe der Sub-Panamax-Klasse MS Monaco und MS Martinique.

Insgesamt wurden in die beiden Schiffe rund 109 Millionen US-Dollar investiert. Der überwiegende Teil stammte von Anlegern, die sich mit einer Mindestsumme von 15.000 US-Dollar beteiligen konnten. Der Rest der Investitutionssumme wurde über Fremdkapital finanziert. Nachdem die Beteiligung in den Anfangsjahren für die Anleger erfolgversprechend verlief, machten sich die sinkenden Charterraten am Weltmarkt bemerkbar. In der Folge blieben die Ausschüttungen zunächst teilweise und dann ganz aus.

„Die Aussichten für die Containerschifffahrt sind nach wie vor düster und von einer kurzfristigen Erholung ist aktuell nicht auszugehen. Nach wie vor belasten die bestehenden Überkapazitäten die zu erzielenden Charterraten. Von dieser Entwicklung sind die Anleger von Schiffsfonds betroffen, die in den vergangenen Jahren schon viel Geld verloren haben.

Die vielen Anleger des CFB 161 Schiffsflottenfonds 3 haben jedoch die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche geltend zu machen, wenn sie rechtzeitig handeln“, sagt Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens von der Steffens in Berlin. Die Kanzlei Steffens hat das "Praxishandbuch Schiffsfonds" beim bekannten Verlag Degruyter heraus-gebracht. Dort werden alle Aspekte der Schiffsfonds beleuchtet.

Die maximale Verjährungsfrist von zehn Jahren muss bei Schadenersatzan-sprüchen unbedingt berücksichtigt werden. Da Anleger sich ab März 2007 an dem CFB 161 beteiligen konnten, drohen die ersten möglichen Forderungen schon in Kürze zu verjähren, wenn nicht gehandelt wird. Es sind jedoch noch eine Vielzahl von Anlegern erst im 4. Quartal 2017 betroffen.

Schadensersatzansprüche können z.B. aus einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. Beteiligungen an Schiffsfonds wurden in den Beratungsge-sprächen oft als gewinnbringende und sichere Geldanlage angepriesen, die sogar  zum Aufbau einer Altersvorsorge geeignet ist. Tatsächlich handelt es sich in der Regel aber um spekulative Geldanlagen, die einer ganzen Reihe von Risiken aus-gesetzt sind. Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens: „Über diese Risiken, wie z.B. das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung oder die Möglichkeit des Totalverlusts, müssen die Anleger in den Beratungsgesprächen aufgeklärt werden.

Ist diese Aufklärung ausgeblieben oder nicht richtig erfolgt , können Schadenser-satzansprüche wegen Falschberatung geltend gemacht werden.“
 
Die Kanzlei Steffens vertritt bundesweit geschädigte Anleger.



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