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Leasingnehmer mit Restwertvertrag nun auch in der Diesel-Skandal-Falle

10.31.2017

Autor: Fachanwalt Bank- und Kapitalmarktrecht Karl-Heinz Steffens

Schlagworte: Leasingnehmer mit Restwertvertrag, Abgasskandal, Wertverlust, Widerruf Leasingvertrag

Leasingnehmer mit Restwertvertrag nun auch in der Diesel-Skandal-Falle

Als Folge des Abgasskandals drohen Leasingnehmern mit Restwertvertrag von Diesel-Fahrzeugen wie VW, Audi, Skoda, Seat, Mercedes Benz und Porsche hohe Nach-zahlungen bei der Abrechnung der Verträge zum Endepunkt der Leasingzeit.

Mit dem Diesel-Skandal einher geht die Androhung von Fahrverboten in deutschen Innenstätten. Dies soll ab 2018 in vielen Großstädten passieren. Es sollen Anträge bei den Verwaltungsgerichten für 10 Großstädte, wie Stuttgart, München, Frankfurt, Berlin usw. vorleigen.

Dies führt zu einer zusätzlichen Verunsicherung der potentiellen Diesel-Modell-Käufer. Daraus resultieren gesunkene Einkaufs- und Verkaufspreise der Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt und eine höhere Standzeit von im Durchschnitt über 100 Tagen. Das wird nicht ohne Abschläge bis zu 20 % des Wertes abgehen.

Leidtragende des Wertverlusts der Diesel-Fahrzeuge durch den Abgasskandal sind nun auch Leasingnehmer mit Restwertvertrag.

Mit diesem verpflichtet der Leasingnehmer sich, bei der Rückgabe die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem kalkulierten Zeitwert des Diesel-Modells zu zahlen. Sachverständige haben einen Wertverslust von 15 bis 20 % bei VW- und Audi-Modellen durch die Folgen des Diesel-Skandals errechnet.

Lassen Sie es nicht soweit kommen und lassen Sie sich durch erfehrene Anwälte helfen.



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