Rechtsanwalt Steffens wird in 2018 Veranstaltungen zu Seniorenrecht bei EINS in der Clayallee durchführen.

Clerical Medical Investment Group Ltd. CMI, jetzt Scottish Widows Ltd

11.12.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Clerical Medical Investment Group Ltd, CMI, Klagen

Clerical Medical Investment Group Ltd. CMI, jetzt Scottish Widows Ltd., und sonstige Fonds-Lebensversicherungen: Ihr finanziell günstiger Schnellausstieg bei Clerical Medical mit der BGH-Rechtsprechung

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Gerne informieren Sie hier bereits über wichtige Rechtsfakten:

Ist die Widerrufsbelehrung und/oder die Widerspruchsbelehrung fehlerhaft, lücken-haft, unvollständig, missverständlich, intransparent und/oder nicht deutlich vom Umgebungstext abgehoben, kann der Vertrag bereits die Voraussetzungen für eine Rückabwicklung mittels Widerrufes und/oder Widersprucns haben.

Dann erhalten Sie Ihre Einzahlungen zurück und zusätzlich Zinsen, man bezeichnet diesen Anspruch von Ihnen als Nutzungsentschädigung. Senden Sie Ihren Vertrag an unsere E-Mail-Anschrift: kanzlei.steffens@berlin.de und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen!

Sind bei den Auszahlungsversprechungen im Versicherungsschein Klauseln angefügt, welche den Auszahlungsumfang betragsmäßig und/oder zeitraummäßig begrenzen könnten, kann dies rechtswidrig und unwirksam sein und Sie können die ungekürzte Auszahlungsverpflichtung rechtlich feststellen lassen oder den Vertrag gegen eine einvernehmliche Beendigung mit Vergleichszahlung aufheben lassen.

Dieses Vorgehen kann im Einzelfall je nach Vertragsart noch lukrativer sein als ein Widerruf oder ein Widerspruch.

Hierzu prüfen wir Ihren Fall in alle Richtungen konkret und beraten Sie auf der Grundlage von über 30 Jahren Berufspraxis und umfangreichem stets aktuellstem Fachanwaltswissen.

Schreiben Sie uns eine Nachricht an kanzlei.steffens@berlin.de und hängen Sie als Anlage gleich Ihren Versicherungsvertrag an oder informieren Sie uns gleich direkt per Telefon unter 030-79782606

Die in London ansässige Scottish Widows Ltd., welche den früheren Namen „Clerical Medical“ nur noch als Handelsmarke führt, ist Vertrags-partnerin von Hunderttausenden Versicherungsverträgen deutscher Verbraucher, Versicherungsnehmer und Kapitalanleger, welche sich jetzt fragen, ob und in welchem Ausmaß ihr Clerical-Medical-Vertrag vom Aus-tritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union rechtlich und wirtschaftlich betroffen sein wird.

Rechtlich ist auf jeden Fall die Gefahr festzustellen, dass Clerical Medical keine deutsche Niederlassung hat, an welcher eine Klage in Deutschland gegen das Unternehmen Scottish Widows Ltd. selbst eingereicht werden könnte.

Gerichtsstände und Vollstreckungsmöglichkeiten können infolge nicht mehr automatisch mitgeltender EU-Rechtsbestimmungen ab dem Austritt Englands aus der Europäischen Union daher in Zukunft nachteilig beeinflusst sein.

Wirtschaftlich ist zu beachten, dass die bisherigen regelmäßigen Versicherungs-beiträge und die bisherigen hohen Einmaleinzahlungen der unzähligen deutschen Clerical-Medical-Kunden von dem englischen Unternehmen Scottish Widows Ltd. in diversen sehr spekulativen Fonds und anderen Investitionen angelegt sind. In welchem Ausmaß es dabei in naher Zukunft möglicherweise zu massiven Finanzeinbußen aufgrund der internationalen Geldmarktentwicklungen infolge des BREXIT kommen wird, wird man sehen.

Die anwaltliche Überprüfung des Vertrags und die kompetente Beratung zu allen rechtlichen Möglichkeiten ist angesichts der jüngsten Entwicklungen dringend zu empfehlen, wofür unsere seit vielen Jahren auf die Vertretung von Clerical-Medical-Anlegern spezialisierte Kanzlei.

Folgen der Umfirmierung von Clerical Medical zur Scottish Widows Ltd.

Clerical Medical versandte im August 2015 Rundschreiben an die Versicherungs-nehmer mit der Information, dass voraussichtlich zum 31.12.2015 Änderungen stattfinden werden, denen der Kunde mittels Einspruch widersprechen kann.

Im Rundschreiben finden sich nebulöse Andeutungen, dass es Auswirkungen in zahlreichen Bereichen geben wird. So ist offen, ob das Finanz- und Haftungs-volumen der Clerical Medical Investment Group Limited und die Absicherungs-systeme aller Policen in identischer Höhe erhalten bleiben und welche Änderungen der Vertragsbedingungen, insbesondere im Bereich der Pools mit garantiertem Wertzuwachs, es geben wird. Clerical Medical räumt selbst ein, dass Versicherte bestimmten Risikotypen zukünftig mehr oder weniger ausgesetzt sein werden!

So müssen sich Kunden, die sich nicht wehren, vorsorglich auf „Änderungen bei den Auszahlungsmethoden, bei der Qualität des Kundendienstes, bei den Kapitalschutzmaßnahmen, bei der Investmentpolitik, bei der Vermögensverteilung, bei den Auslagen und Kosten“ und gegebenenfalls bei der Besteuerung, die die Folge der Fusion sein könnten, einstellen. Zwar erklärt Clerical Medical, diese Auswirkungen seien „nur kleinerer Art“ und „nicht beträchtlich“, doch sollte man sich vorsorglich absichern. Angekündigt wird auch ein mögliches Zusammenlegen oder Schließen von With-Profit-Funds. Die Zusammenführung von Unternehmen und die Umstrukturierungen in der Konzerngruppe Scottish Widows führen zu unkalkulierbaren Risiken, da die Verbindlichkeiten zahlreicher Unternehmen gebündelt werden und sich potenzieren können.

Seit dem 31.12.2015 firmiert die Clerical Medical Investment Group Ltd. nun als Scottish Widows Ltd.

Der High Court in London hat trotz gravierender Bedenken, Einwänden und Einsprüchen einer Vielzahl von betroffenen Versicherungsnehmern am 26.11.2015 die beantragte Umstrukturierung der Scottish Widows Group genehmigt. Die Versicherungsverträge und die Abläufe sind vordergründig ähnlich geblieben. Weiterhin steht das Beschwerdemanagement in Heidelberg, nunmehr seit dem Jahreswechsel 2015/2016 unter neuer Anschrift

c/o Heidelberger Leben Service Management GmbH, Im Breitspiel 2-4 in 69126 Heidelberg

Anwälten und Versicherungsnehmern als Ansprechpartner in Gerichtsverfahren und bei außergerichtlichen Abklärungs- und Vergleichsverhandlungen zur Ver-fügung. Wie wichtig und relevant die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und des Europäischen Gerichtshofes sind, zeigt sich täglich bei der Bearbeitung der Clerical-Medical-/Scottish-Widows-Fälle, denn weiterhin besteht er-heb-licher Rechtsberatungs- und Prozessführungsbedarf bei den Versicherungs-nehmern dieses englischen Versicherers.

Darf Clerical Medical die im Versicherungsschein schriftlich fixierten Auszahlungen verweigern?

Viele wenden sich an die Kanzlei Steffens, weil Clerical Medical ihnen als Ver-brauchern gegenüber die korrekte Vertragserfüllung ablehnt und sie deswegen die anwaltliche Durchsetzung ihrer Rechte beauftragen. So ist vielfach festzustellen, dass im Versicherungsschein verbindliche Auszahlungsversprechen in betrags-mäßig klar definierter Form als Geldbetrag mit der Angabe der Währung – DM bis Ende 2001, EUR ab Anfang 2002 – , der Auszahlweise – monatlich oder jährlich – und des Auszahlungszeitraums geregelt sind und dann wird plötzlich von der britischen Versicherung die Zahlung eingestellt, sobald ein Teil der Einzahlungen des Versicherten aufgebraucht ist.

Die vielfach bemühte Standard-Begründung von Clerical Medical lautet dann meist, der Vertragswert sei infolge Marktschwankungen gesunken und/oder infolge der sukzessiven Auflösung von Anteilen im Vertrag in Gestalt der Auszahlungen an den Versicherten aufgezehrt worden.

Dies ist für die Kunden regelmäßig eine große Überraschung, da sie beim Erwerb der Versicherung den Eindruck gewonnen hatten, dies auch anhand der für sie individuell erstellten Clerical Medical-Musterrenditeberechnungen, dass die Ablaufleistung beim Vertragsende ungefähr ihren Einzahlungen ohne Kürzung entsprechen würde und die Auszahlungen darüber hinaus als Ertrag von Clerical Medical genau wie in der Police schriftlich fixiert ausgezahlt werden würden.

Nachdem jahrzehntelang Renditen in zweistelliger Höhe werbewirksam von Clerical Medical angepriesen worden waren, schien das auch finanzmathematisch den Kun-den damals beim Vertragsabschluss plausibel. Hier kommt nun der Bundesgerichts-hof den Verbrauchern zu Hilfe: Da nach der Rechtsprechung des BGH in den Urteilen vom 11.7.2012 zu den Aktenzeichen IV ZR 151/11, IV ZR 164/11, IV ZR 122/11, IV ZR 271/10 und IV ZR 286/10, vergleiche dazu auch noch unten, die Policenbedingungen rein vom Wortlaut und der Einbeziehung in den Vertrag her Auszahlungsvorbehalte von Clerical Medical nicht transparent und gut verständlich den Kunden vermitteln, kommt es auf den Einzelfall an.

Hierzu erfolgen bundesweit in unzähligen Gerichtsverfahren Beweisaufnahmen zu der Frage, was jeweils vom Finanzberater anhand seiner Clerical Medical-Schul-ungen dem Kunden zum Vertragsinhalt, zu den Mechanismen und der Wirkungs-weise sowie zu den Risiken des jeweiligen Versicherungsproduktes und zur Musterrenditeberechnung erläutert worden ist.

Lassen Sie sich beraten!



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