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Schadensersatz bei Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV?

11.12.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Schadensersatz bei Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV,Air Berlin,Air France

Schadensersatz bei Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV

Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens hilft Ihnen bei der Prüfung und Durchsetzung Ihrer Schadensersatzansprüche wegen der Nichtverlängerung des Leasing-vertrages der Singapur Airlines

Viele Flugzeugfonds-Anleger vertrauten sowohl auf die renommierte Dr. Peters Group, die bereits auf mehr als 35 Jahre Emissionserfahrung zurückblicken kann, als auch auf die positiven Prognosen für die Luftfahrt als Wachstumsbranche und beteiligten sich am Dr. Peters DS-Fonds 129.

Flugzeugfonds

Flugzeugfonds bieten die Möglichkeit, vom wachsenden Markt des internationalen Luftverkehrs zu profitieren. Das stetige Ansteigen des Passagieraufkommens sorgt für eine hohe Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen, die in vielen Fällen von den Fluggesellschaften per Leasing in die eigene Flotte aufgenommen werden. Flugzeugfonds erwerben geeignete Maschinen und stellen sie im Rahmen langfristiger Verträge ausgewählten Fluggesellschaften zur Verfügung. Die Flugzeugfonds profitieren hierbei gleichermaßen von den regelmäßigen Einnahmen wie auch von dem abschließenden Verkauf der Flugzeuge am Ende der Fondslaufzeit. Jetzt sieht es jedoch schon anders aus! Es sind wolken am Flugzeughimmel!

Das Flugzeug als Investitionsobjekt
Flugzeugfonds investieren meist in die Neubauten moderner Flugzeuge und verleasen diese an bonitätsstarke Fluggesellschaften. Diese tragen auch die Kosten für Versicherungen, Wartungen und Reparaturen. Deckt die Laufzeit des Leasingvertrages nicht die vollständige Fondslaufzeit ab, wird die Maschine zum Vertragsende einer anderen Fluggesellschaft angeboten. Nach Ablauf der Fondslaufzeit wird das Flugzeug verkauft. Dieses Geschäftsmodell geht nicht immer.

Nach einer Meldung des manager magazin online vom 15.09.2016, wird Singapore Airlines den Leasingvertrag des Airbus A380 nicht weiter verlängern. Weitere A 380 stehen zur Disposition! Auch die Air Berlin ist durch die Insolvenz mit der A 380 bekannt geworden. Anleger müssen daher möglicherweise um ihre Einlage bangen.

Nicht nur Anleger des DS-Fonds 129 könnten von dieser Problematik betroffen sein.

Insgesamt vermarktet die Dr. Peters Group neun Flugzeugfonds und bei allen drohen nach und nach die Leasingverträge auszulaufen, während die Fluggesell-schaften keine Einblicke in ihre Entscheidungen bieten.

Die Anleger in die Flugzeugfonds müssen sich nun wahrscheinlich auf Verluste gefasst machen. Nehmen Sie diese Tatsache nicht einfach hin, sondern lassen Sie prüfen, ob Ihnen z.B. durch Fehler in der Beratung beim Abschluss des Flugzeugfonds Schadensersatzansprüche zustehen.

Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV als rentable Anlage

Mit einem Gesamtvolumen von über 200 Millionen US-Dollar galt der DS-Fonds im Jahr 2008 als lukrative Anlagemöglichkeit aufgrund der positiven Prognosen für die Luftfahrt.

Gemäß Progrosen sollte sich die Anzahl der Passagiere bis 2025 nahezu ver-doppeln, was die Nachfrage nach Großraumflugzeugen wie dem A380 für den internationalen Langstreckenverkehr positiv beeinflussen sollte.

Aus diesem Grund überzeugenden Argument beteiligten sich rund 2.600 Anleger mit einer Mindestanlagesumme von 20.000 US-Dollar am Dr. Peters DS-Fonds 129.

Sowohl die Dr. Peters Group sorgte mit ihrem renommierten Namen im Emissions-bereich für ein grundlegendes Vertrauen in die Anlage, als auch die Bekanntheit und Bonität der Singapur Airlines, die den Airbus A380 für 10 Jahre leaste.

Eine derart lange Fondslaufzeit von 17 Jahren lockte die Anleger zudem, die sich in einer gut kalkulierten und rentablen Anlage wähnten.

Bis heute erhielten die Anleger des betroffenen Flugzeug-Fonds Rückflüsse in Höhe von 60 Prozent. Nun wird die weitere Sachlage jedoch unklar.

Was die Suche nach neuen Geschäftspartnern und die Zukunft des Fonds betrifft, hält sich die Dr. Peters Gruppe zum Bedauern ihrer Anleger bedeckt. Es gehen eigentümliuche Gerüche um!

Risiko durch lange Fondslaufzeiten mit einer kürzeren Leasingdauer

Die geplante Laufzeit für den Dr. Peters DS-Fonds 129 von 17 Jahren klang für die Anleger vielversprechend. Die Tatsache, dass der Leasingvertrag mit Singapore Airlines für den A380 jedoch nur auf 10 Jahre fest geschlossen wurde und lediglich eine Option auf Verlängerung eingeräumt wurde, hatte von Anfang an  erhebliche Risiken.

Vielen Anlegern war dieses Risiko nicht bewusst. Nach Informationen des manager magazin online wurde bereits Ende 2015 von Seiten des Managements von Dr. Peters versucht, einen Ersatzmieter für den betroffenen A380 zu finden. Bisher jedoch ohne Erfolg.

Sinkende Nachfrage nach Großraumflugzeugen verschärft das Problem

Da die Nachfrage nach Großraumflugzeugen A 380 jedoch, entgegen der positiven Prognosen, schon deutlich zurückgegangen ist, ergeben sich Schwierigkeiten, Nachmieter oder Käufer für den A380 zu finden.

Auch Airbus hat nun Schwierigkeiten mit dem A 380 eingeräumt. >Der Verkauf läuft deutlich schlechter als gepant. Und dann gibt es noch die Konkurrenz von Boing!

Das wirkt sich in erster Linie auf die Verhandlungspreise und in letzter Konsequenz auf die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 129 aus. Es ist daher ungewiss, ob die geplanten Ausschüttungen an die Anleger noch ausgezahlt werden können.

Mindestens 25.000 Anleger könnten von der Vertragssituation um die        A 380 und die Flugzeugfonds betroffen sein. Neben dem Dr. Peters DS-Fonds 129 haben noch acht weitere Fonds von Dr. Peters den Airbus A380 im Portfolio.

Neben Singapore Airlines ist auch die Air France Leasingpartner. Doch auch diese Leasingverträge laufen sukzessive aus. Drei dieser Verträge stehen bereits zur Diskussion. Weiter belastete die Air

Somit könnte dieses Problem in absehbarer Zeit bi zu 25.000 Anleger betreffen.

Rückerstattung des Kapitaleinsatzes bei fehlerhafter Anlageberatung

Anleger in die Flugzeugfonds müssen sich mit dieser Situation nicht einfach ab-finden. Falls dem Erwerb der Beteiligung eine fehlerhafte Beratung vorangegangen war, kommen grundsätzlich Rückerstattungsansprüche in Betracht. Die Wahr-scheinlichkeit einer Fehlberatung ist hoch, wie bereits einige Anleger verlauten ließen.

So wurden nach unseren Erkenntnissen die geschlossenen Fonds oftmals als sichere Anlagen angepriesen, während es sich tatsächlich um unternehmerische Kapitalanlagen handelt, mit dem Risiko des Totalverslusts des eingesetzten Kapitals.

Anleger hätten weiter darüber aufgeklärt werden müssen, dass kein geregelter Zweitmarkt besteht, so dass die Anteile nicht einfach weiter verkauft werden können.

Wurden diese Risiken nicht rechtzeitig, vollständig und verständlich erklärt, hat der Anleger gute Chancen auf Ansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung.

Liegt eine fehlerhafte Beratung vor, kommen grundsätzlich Schadensersatzan-sprüche in den Focus. Die Schadenersatzansprüche sind darauf gerichtet, die Anleger so zu stellen, als hätten sie die Beteiligung nie erworben. Sie erhalten ihr eingesetztes Kapital abzüglich der Ausschüttungen zurück.

Zudem sind sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten zu erstatten.

Schadensersatzansprüche gegen Banken?

Sofern eine Bank, Sparkasse oder Volksbank die Anlageberatung durchgeführt hat, war die Bank dazu ver-pflichtet, etwaige Kick-back Zahlungen offenzulegen.

Kick-back Zahlungen sind verdeckte Rückvergütungen, die die beteiligten Institute von den Fondsgesellschaften erhielten. Wurde versäumt, über den damit verbun-denen Interessenkonflikt aufzuklären, können auch aus diesem Grund Schadens-ersatzansprüche geltend gemacht werden.

Stehen Ihnen möglicherweise ebenfalls Schadenersatzansprüche zu?

Wurden Sie aus Ihrer Sicht, vollständig und verständlich über die Risiken des Dr. Peters DS-Fonds 129 aufgeklärt? Es handelt sich ja um ein völlig neues Produkt mit dem A 380!

Wurden Ihnen etwaige Kick-back Zahlungen seitens der Banken offengelegt?

Lassen Sie sich durch die Kanzlei Steffens in Berlin kostenlos beraten!



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