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Kreditkarten-Modelle im Überblick: Debit, Klassisch, Prepaid

Kreditkarten weltweit - überall ist man willkommen!

11.17.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: Kreditkarten, Fälschung, Missbrauch, rechtlicher Rahmen, Einsatz

Kreditkarten-Modelle im Überblick: Debit, Klassisch, Prepaid

Wer sich eine Kreditkarte zulegen will, sollte bei der Wahl des Kartentyps die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen. Die gängigsten Modelle im Überblick.

Debit, Klassisch, Prepaid

Für den Einkauf im Internet ist oft eine Kreditkarte nötig. Eine Predpaid-Kreditkarte bietet zum Beispiel für Jugendliche eine gute Kostenkontrolle.

Kreditkarten sind praktisch. Wer damit bezahlt, muss in der Regel erst ein wenig später die ausgegebenen Beträge begleichen.

Anders als bei der Girokarte werden die Umsätze bei der Kreditkarte nicht sofort abgebucht.

«Kreditzinsen fallen während des Zahlungsaufschubs nicht an», erklärt eine Verbraucherschützerin von der Zeitschrift «Finanztest» der Stiftung Warentest.

Beim Zahlen mit Kreditkarte Ausgaben im Blick behalten

Allerdings darf man sich später nicht wundern, wenn das Girokonto mit einer Summe belastet wird, die man nicht mehr in der Erinnerung hatte, sagt die Finanzexpertin von Finanztest.

Kreditkarten-Typ entscheidet über Art der Abbuchung

Kreditkarte ist allerdings nicht gleich Kreditkarte. Neben der klassischen Credit Card gibt es auch die Debit Card oder die Prepaid-Karte. Diese Kreditkarten unterscheiden sich darin, wie und wann der offenstehende Betrag abgebucht wird.

Debit Card: Abrechnung auf den Tag genau

Bei der Debit Card etwa werden die Umsätze auf den Tag genau abgerechnet. «Die Buchung kann auf einem Kreditkartenkonto erfolgen oder auf einem Girokonto, an das die Kreditkarte angebunden ist», sagt Backofen.

Credit Card: Kreditzinsen werden jeden Monat fällig

Bei der Credit Card zahlt der Verbraucher den ausgegebenen Betrag in Raten zurück. Der Fachbegriff dafür lautet Revolving Credit. Für den verbleibenden Restbetrag muss der Kartenbesitzer Kreditzinsen zahlen. «Sie werden jeweils monatlich mit der nächsten Abrechnung eingefordert. Jeder weitere Umsatz mit der Kreditkarte erhöht sofort die Kreditsumme», erklärt Backofen. Hier bestehe die Gefahr, in einen Dauerkredit zu rutschen.

Prepaid-Karte: Kostenkontrolle durch begrenztes Guthaben

Eine bessere Kostenkontrolle haben Nutzer bei der Prepaid-Karte, die sie vor dem Einkauf mit einem Guthaben aufladen müssen. Sie eignet sich besonders fürs Einkaufen im Internet oder für Jugendliche, die auf Reisen gehen. Bonität oder ein regelmäßiger Geldeingang werden bei Prepaid-Kreditkarten meist nicht gefordert. Einige Anbieter verlangen aber für Aufladen und Nutzung der Karte eine Gebühr.

Gebühren für die Kreditkarten-Nutzung

Wer die Kreditkarten nutzt, muss auch die Kosten im Blick haben. «Für das Geldabheben am Automaten berechnen die Banken meist einen Mindestbetrag zwischen 5 und 7,50 Euro, sonst um 2 Prozent vom abgehobenen Betrag», sagten Bankenfachleute. Außerhalb der Euroländer kommt beim Abheben und Bezahlen noch eine Auslandseinsatzgebühr hinzu, die zwischen 1 und 1,9 Prozent betrage.

Vorsicht bei Zusatzangeboten und Rabatten

Einige Kreditkartenanbieter locken Kunden mit Bonusprogrammen oder Rabatten wie beispielsweise Vergünstigungen bei Mietwagen, Freiflügen oder Upgrades für Hotelzimmer. Zusätzlich werden Kunden bei manchen Gold- und Premium-Karten auch Reisekranken-, Reiserücktritt- und -abbruchversicherung angeboten. Tryba warnt, man solle sich die Bedingungen genau ansehen: «Bei manchen Anbietern greift die Reiserücktrittversicherung nur, wenn die Reise mit Kreditkarte gezahlt wurde.»

Expertin: "Nicht mehr als 35 Euro für eine Kreditkarte"

«Zusatzleistungen lohnen sich nur, wenn man sie regelmäßig nutzt», sagt «Finanztest»-Redakteurin Backofen. Mehr als 35 Euro solle ein Wenignutzer nicht für eine Kreditkarte ausgeben, rät sie. Denn das Ergebnis für den Versicherungsschutz sei ernüchternd: Die wichtigen Reiseversicherungen gebe es in separaten Verträgen oft zu besseren Bedingungen.

Einige Banken bieten kostenlose Kreditkarte an

«Bei Versicherungen sollte man sich beraten lassen, welchen Schutz man braucht, statt ihn im Huckepack mit der Kreditkarte einzukaufen», sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Bei einigen Banken seien neben dem Girokonto auch die Kreditkarten kostenfrei erhältlich, sagt Nauhauser. Wer sich also auf das Wesentliche konzentriert, muss für eine Kreditkarte nicht extra Geld ausgeben.

Die Modelle bei den Kreditkarten ändern sich ständig. Es gibt Modelle mit zwei unterschiedlichen Karten und preisen.

Auch die Technik hat sich ständig verändert.

Und zu guter Letzt verändern sich auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Karten immer wieder neu!



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