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HSH Nordbank stützt zwei weitere Großreeder mit Vereinbarung zu den Krediten

11.17.2017

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Schlagworte: HSH Bank und Reeder, Schiffsfonds, Verjährung, 31.12.2017

HSH Nordbank stützt zwei weitere Großreeder mit Vereinbarung zu den Krediten

Schiff-Fonds: Anleger inmehrere Hundert Schiffsfonds und Banken wie Commerzbank und viele Sparkassen und Volksbanken haben Millionen versenkt. Bei der Zahl von 600 haben die Beobachter des Marktes aufgehört die Insolvenzen zu zählen.

Die Reeder dagegen werden mit Krediten über Wasser gehalten

Die HSH Nordbank mit den Eigentümern Hamburg und Schleswig Holstein hilft zwei weiteren Hamburger Großreedern durch spezielle Kreditengagements.

So hat die HSH Nordbank als Landesbank von Hamburg und Schleswig Holstein mit der Offen-Gruppe von Claus-Peter Offen sowie der Döhle-Gruppe von Jochen und Christoph Döhle nach Informationen des manager magazins (Erscheinungstermin: 17. November) so genannte "Standstill"-Vereinbarungen getroffen.

"Standstill"-Vereinbarungen sehen stark reduzierte Zins- und Tilgungszahlungen durch den Schuldner vor.

Die HSH Nordbank muss auf Anweisung der EU-Kommission bis Ende Februar 2018 verkauft werden. Sie hat sich mit üppigen Schiffskrediten und danderen Kapitalanlageprodukten verspekuliert. Sie hat sich nur noch dank milliarden-schwerer Staatshilfe am Leben erhalten wird.

Im Fall Döhles hat die HSH Nordbank einen Kredit über rund 670 Millionen Euro ausstehen.

Aber auch andere Banken haben bei dem Traditionsreeder viel Geld im Feuer:

Die NordLB 260 Millionen Euro, die Deutsche Bank und Unicredit immerhin noch 240 respektive 110 Millionen Euro.

Der Standstill wurde nach Informationen des manager magazins im Sommer 2017 beschlossen und soll 24 Monate dauern.

Ende 2016 hatte die HSH Nordbank für Aufsehen gesorgt, weil sie dem Großreeder Bernd Kortüm knapp 550 Millionen Euro an Kreditschulden erlassen hatte. Ohne diesen Schuldenerlass hätte die Reederei wohl Insolvenz anmelden müssen.

Die Schiffsfondsanleger bleiben jedoch im Regen stehen. Ihnen hilft niemand.

Zudem verjähren bei eineigen Fonds die taggenauen 10 jährigen Ansprüche gegen die Vertriebe, weil die Zeichnungen in 2007 und 2008 erfolgten.

Es müssen nun verjährungshemmende Maßnahmen oder eine Klage gegen den Vertrieb erhoben werden. Die Zeit drängt.

In Hamburg geht man zur Vejährungshemmung auch gern zur ÖRA. Bei der ÖRA kann man nach der Schleichtungsordnugn die Ansprüche erst einmal vor der Verjährung bewahren. Die Kosten belaufen sich auf der Höhe des Mahnverfahrens bei einem Mahnbescheid.

Lassen Sie sich ausführlich beraten durch die Kanzlei Steffens - hier entstand das Praxishandbuch-Schiffsfonds mit vielen guten Tipps bei der Anlage in einen Schiffsfonds.



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